Therapiemethoden - Theoretische Konzepte
| Bobath | ||
| Perfetti | ||
| Cyriax | ||
| Affolter | ||
| Feldenkrais | ||
| FBL Klein-Vogelbach | ||
| Neurotraining | ||
| ADL (Activities-of-Daily-Life) |
| Das Bobath-Konzept |
Die Krankengymnastin Berta Bobath entdeckte, dass sich Spastik durch bestimmte Positionen und Bewegungen beeinflussen lässt. Gemeinsam mit ihrem Mann Karel, einem Arzt, entwickelte sie ein Konzept, das die Muskelspannung beeinflusst und somit die Voraussetzung für eine neue Beweglichkeit gelähmter Körperteile schafft. Das Bobath-Konzept hat sich im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt, vor allem unter Einfluss verschiedener Aspekte der Neurophysiologie. Es basiert auf der Analyse der normalen Bewegung und Abweichungen von normaler Bewegung. Ziel ist es verloren gegangene Bewegungsfähigkeiten wieder anzubahnen. Die Behandlung findet am "ganzen" Patienten statt. |
| Das Perfetti-Konzept |
Professor Carlo Perfetti begann Anfang der 70er Jahre ein neues Behandlungskonzept für Hemiplegiepatienten zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Therapie steht die Aufmerksamkeit des Patienten als Grundvoraussetzung des Lernens. Kognitiv-Therapeutische Übungen nach Perfetti: Übungen 1.Grades: Übungen 2. Grades: Übungen 3. Grades: |
| Das Cyriax- Konzept |
James Cyriax entwickelte eine Systematik für die Untersuchung des Bewegungsapparates. Die Methode basiert auf funktioneller Anatomie und benötigt kaum apparative Dianostik. Cyriax gilt als Vater der Orthopädischen Medizin. Die Therapie stellt eine umfassende Form der Gelenk- und Weichteilbehandlung dar. Es fließen sowohl Gesichtspunkte der Manuellen Therapie an Wirbelsäule und der großen Gelenke ein, als auch eine gezielte Behandlung von Muskeln, Sehnen und Bändern. Voraussetzung für alle diese Behandlungen ist ein sehr intensive Befundaufnahme und Diagnostik der betroffenen Strukturen durch Tast- und Funktionsbefund. Zur Therapie werden u.a. spezifische muskuläre Stabilisationstechniken genutzt. |
| Das Affolter-Konzept (Interaktion Person-Umwelt) |
Dr. Fèlicie Affolter, geboren 1920 in Bern, Psychologin und Therapeutin, entwickelte während ihrer Arbeit mit wahrnehmungsgestörten Patienten das Konzept der „Affolter-Therapie“. Führen nach Affolter: Bei diesem Konzept geht es darum, hirngeschädigte Menschen “dukativ” in ihrem Alltag zu begleiten. Beim Führen nach Affolter erspürt der therapeutische Begleiter gemeinsam mit dem Patienten Alltagsgeschehnisse, mit dem Ziel, diese gewonnenen Wahrnehmungsinformationen zu ordnen und schließlich beim Patienten Erkenntnisse über sich und seine Umwelt hervorzurufen.
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| Feldenkrais |
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| Funktionelle Bewegungslehre (FBL) nach Klein-Vogelbach |
Betrachtet werden u.a. Koordination, Bewegungsausmaß, Harmonie der Bewegung, Rhytmus, Kontition und Konstitution. Aus diesen Beobachtungen leitet die Therapeutin die Problemzone des Patienten ab. Die funktionelle Therapie richtet sich im Prinzip nach 3 Grunelementen:
Eine der wahrscheinlich hinlänglich bekanntesten Therapieausprägungen sind verschiedene Übungen mit dem Pezzi-Ball. |
| Neurotraining |
Ziele sind:
Methoden:
Schweizer:Hier geht es in erster Linie um Training der intellektuellen Funktionen (Konzentration, Lernen und Gedächtnis, Raumsinn, Denkbeweglichkeit, Sprache), die als Folge einer Hirnschädigung oft mitbetroffen sind. Da im Handel kaum Material erhältlich war/ist, das für Erwachsene geeignet ist und in seiner Komplexität abgestuft und an den Patienten angepasst werden konnte/kann, wurde dieses Therapiematerial von der Ergotherapeutin Verena Schweizer und der Neuropsychologin Marlène Kohenof entwickelt, das für den Patienten attraktiv und in den Alltag übertragbar ist. Rigling:Petra Rigling wendet sich als Praktikerin mit ihrem Übungsheft an Kolleginnen und Kollegen, die als Ergänzung zu ihren bestehenden Therapiekonzepten und zu bereits vorhandenen Therapiematerialien erwachsenengerechte Aufgabenstellungen verwenden möchten. Die Aufgaben sind ihrem Wesen nach Rätsel und Denksportaufgaben. Erfahrungsgemäß haben diese Aufgaben einen hohen Aufforderungscharakter, d.h. die Therapiemotivation kann optimal gefördert werden. Diese Aufgaben werden oftmals auch als Heimübungsprogramm dem Patienten mitgegeben.
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| ADL - Activities of Daily Life - Aktivitäten des Täglichen Lebens |
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